PwC Legal holt Wannemacher-Anwalt

Rechtsanwalt Stephan Schneider, LL.M. am 8. Juli 2008 um 09:00

Mitte Juli wechselt Dr. Hilmar Erb von Wannemacher & Partner zur PwC Legal AG. Der 33-Jährige steigt als Manager im Münchner Büro ein und verstärkt die strafrechtliche Beratung.

Vor seiner Zeit bei Wannemacher hatte Erb zunächst bei Wessing II Verjans geabreitet. Nach dem Zerbrechen der Düsseldorfer Strafrechtsboutique war er Associate bei VBB Verjans Böttger Berndt. Von dort aus ging er Anfang 2007 nach München zu Wannemacher. Er engagiert sich vor allem im Bereich Steuerstrafrecht.

PwC Legal hatte erst im Herbst letzten Jahres mit dem Aufbau einer strafrechtlichen Praxis begonnen und für das Berliner Büro Dr. Lars Kutzner von Flick Gocke Schaumburg gewonnen. Mit Erb wächst das Team auf fünf Anwälte.

Die WP-Gesellschaft PwC hatte im Herbst letzten Jahres bereits einen Strafrechtspartner bei Wannemacher abgeworben: Henning Störmer wechselte seinerzeit als Senior Manager in das Forensic-Services-Team.

 

Quelle: Juve

Das gefährliche Werkzeug - eine Bestandsaufnahme der obergerichtlichen Rechtsprechung

Rechtsanwalt Stephan Schneider, LL.M. am 22. November 2007 um 10:58

Rechtsanwalt Stephan Schneider, LL.M. hat in der November-Ausgabe der Fachzeitschrift StRR (StrafRechtsReport), herausgegeben von Richter am Oberlandesgericht Detlef Burhoff, eine Übersicht zum „gefährlichen Werkzeug“ veröffentlicht. Den Beitrag finden Sie derzeit im Internet hier.

Hierzu schreibt Rechtsanwältin Dr. Brigitte Hilgers-Klautzsch:

„Der Überblick ist systematisch gegliedert und enthält eine Vielzahl von Rechtsprechungsnachweisen. Praxistipps und Prüfungsschemata komplettieren den Beitrag, der für Strafverteidiger damit ein wertvoller Leitfaden zu diesem Spezialproblem darstellt.“

pro reo 2007

Rechtsanwalt Stephan Schneider, LL.M. am 11. November 2007 um 11:23
Hamburg/Berlin (DAV). Die Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) ehrt das „Legal Team„ für seine herausragenden Verdienste um das Anwaltskonsultationsrecht und um die Durchführung eines anwaltlichen Notdienstes anlässlich des G8-Gipfels in Rostock/Heiligendamm mit dem Preis pro reo.

Das Legal Team hat vor Ort den anwaltlichen Notdienst für die betroffenen Demonstranten organisiert und durchgeführt.

“Mit großem persönlichen Einsatz und ehrenamtlich haben die Anwältinnen und Anwälte vor Ort Rechtsbeistand koordiniert, Demonstrationen begleitet, versammlungsrechtliche Maßnahmen geprüft, Betroffene in Gefangenensammelstellen betreut und damit Beratung und Verteidigung sichergestellt,“ so Rechtsanwalt Werner Leitner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des DAV, zur Begründung. Dabei habe im Vordergrund der Beistand von Personen gestanden, die präventiv in Gewahrsam genommen wurden. In der Woche des Gipfels seien weit über 1.000 Personen festgesetzt worden. Neben den eingesetzten 17.000 Polizeibeamten habe auch die Bundeswehr rechtlich umstrittene Amtshilfe mit Tornadoeinsätzen geleistet.

Die Auszeichnung pro reo ist für Personen bestimmt, die in herausragender Weise für die Rechte von Beschuldigten eingetreten sind und damit zur Förderung und Sicherung einer unabhängigen und wirksamen Strafverteidigung beigetragen haben. „Es besteht kein Zweifel, dass die Anwältinnen und Anwälte des Legal Teams für ihren ehrenamtlichen Einsatz diesen Preis verdient haben. Dies eben auch, weil zunehmend polizeirechtlicher Gewahrsam und damit präventive Maßnahmen anwaltlichen Beistand erforderlich machen,” so Leitner weiter.

Das Legal Team steht als Preisträger auch für die vielen anwaltlichen Notdienste, die sich in der Bundesrepublik etabliert haben.

Der Preis wurde stellvertretend für das Legal Team von Frau Rechtsanwältin Verina Speckin auf der Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des DAV entgegengenommen.

Anwaltliche Notdienste gibt es seit 25 Jahren, erstmals eingerichtet in Hamburg und somit in der Stadt, in der in diesem Jahr der Preis verliehen wird.

In der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins sind rund 3.250 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte aus dem gesamten Bundesgebiet organisiert.

Pressemitteilung des DAV vom 09.11.2007

PwC Legal baut Strafrecht auf

Rechtsanwalt Stephan Schneider, LL.M. am 30. Oktober 2007 um 12:09

Der Wirtschafts- und Steuerstrafrechtler Dr. Lars Kutzner ist zum Oktober von Flick Gocke Schaumburg zur PwC Legal AG in Berlin gewechselt. Der 33-Jährige war etwa dreieinhalb Jahre bei Flick Gocke Associate und steigt als Senior Manager ein, was in etwa einem Salaried Partner entspricht.

Kutzner, der in den vergangenen Monaten seine Präsenz im Markt deutlich erweitert hat, sagte: “Ich habe hier wegen der breiteren Aufstellung von PwC Legal mehr Möglichkeiten und kann ein Team aufbauen.” Zum Januar wird Stephan Schneider (31) zu Kutzner stoßen, bis Mitte 2006 Associate bei der mittlerweile zerbrochenen Kanzlei Wessing II Verjans und seitdem bei Dr. Nobis & Coll. in Iserlohn.

“Es hat sich gezeigt, dass der Bedarf für eine steuerrechtliche Praxis da ist”, sagte Volker Booten, Mitglied des Tax Executive Boards von PwC. Geplant ist, sowohl Präventivberatung als auch Individualverteidigung anzubieten. Die WP-Gesellschaft verfügt bereits über eine Forensic-Services-Abteilung. Diese hatte sich erst vor kurzem mit Henning Störmer verstärkt. (JUVE 09/07).

Quelle: JUVE (Astrid Jatzkowksi), 29.10.2007

Justitia dealt - Das Aushandeln von Strafe und Schuld

Rechtsanwalt Stephan Schneider, LL.M. am 10. September 2007 um 20:09

Eine Reportage von Annette Wilmes

Immer häufiger wird vor Gericht “gedealt”: In Strafprozessen geht es nicht mehr allein um die Tatsachen- und Wahrheitsfindung, sondern Delikte und Strafen werden zwischen den Beteiligten ausgehandelt. Die staatlichen Behörden scheuen lange und teure Gerichtsverfahren.

Die Anklage muss nicht jeden einzelnen Tatvorwurf untermauern und die Verteidigung ist oft mit einer vergleichsweise milden Strafe zufrieden. Kritiker sagen, der eigentliche Sinn eines Prozesses, das Aufarbeiten von Schuld und die Vorbereitung der Sühne, bleibe so auf der Strecke. (Quelle: Deutschlandradio Kultur)

In der Reportage von Annette Wilmes, die am 10.09.2007 im Deutschlandradio Kultur zu hören war, kommen unter anderem die Strafverteidiger Friedhelm Enners, Gerhard Jungfer und Stephan Schneider, Professor Dr. Klaus Volk als Vertreter der Rechtswissenschaft und Strafverteidiger sowie Staatsanwälte und Richter zu Wort.

Hier können Sie den Beitrag nachhören (flash oder mp3) oder nachlesen (pdf).